How to homeoffice mit Neckarmedia

Seit März 2020 ist Neckarmedia überwiegend im Homeoffice – wie so viele Unternehmen, und Agenturen im speziellen, mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. Und wie so vielen Menschen, die das Glück dieser Möglichkeit haben, ist uns die neue Normalität schon ganz zur Gewohnheit geworden. Genau deshalb haben wir einmal genauer hingeschaut, und zwar in die verschiedenen Homeoffices unseres Teams. Wir haben unseren Kollegen verschiedene Fragen gestellt und wollten außerdem wissen, womit unsere Zukunftsarchitekt*innen ihr Homeoffice gerne kombinieren bzw. was ihnen dadurch ermöglicht oder erleichtert wird.

 

Wie bringst du Struktur in deinen Homeoffice-Tag?

Philipp: Ich habe gelernt, dass ich jeden Tag besser am Abend zuvor plane. Dazu scanne ich meine E-Mails und die Projekte sowie was aktuell in Discord los war und lege mir dann meine ToDos für den Tag im Google Kalender an. Auch notwendige Telefonate, Rückfragen oder E-Mails, die ich verfassen möchte, trage ich ein. Morgens setze ich mich mit einem Espresso ans Macbook und lege los. Dabei muss ich mir keine Gedanken machen, was ich als nächstes tue – der Kalender weiß die Antwort. Das hat mir sehr geholfen, fokussiert zu bleiben und die Zeit effektiv zu nutzen.

Johannes: Mein Arbeitsalltag ist strukturierter denn je. Gerade die Gewohnheiten morgens (früh aufstehen, eine Runde laufen, duschen, frühstücken, ordentlich einkleiden) helfen mir, konzentriert in den Tag zu starten.


Johannes funktioniert seinen Arbeitsplatz auch gerne zum „Home Gym-Office“ um und trainiert bei und nach dem Arbeiten.

Philipp kombiniert seinen ruhigen Homeoffice-Arbeitsplatz mit gutem Espresso und einem Zitronenwasser.


Was vermisst du am meisten am Agenturalltag?

Nathalie: Ich bin in “Corona-Zeiten” neu in das Team von Neckarmedia gekommen. Da ist es natürlich schade, wenn man den richtigen Agenturalltag erstmal gar nicht wirklich erlebt. Es ist außerdem schwierig, die neuen Kollegen richtig kennen zu lernen. Auch wenn ich mich gut aufgehoben fühle, weil wir uns in Meetings immer virtuell sehen und im regelmäßigen Austausch stehen, fehlt mir der persönliche Kontakt. Ich vermisse es, einfach mal in ein anderes Büro den Kopf reinstecken zu können, gemeinsam Mittag zu essen und sich über Privates auszutauschen.

Kay: Oftmals ist ein Austausch bei einem gemeinsamen Kaffee im Stehen produktiver als ein geplantes Meeting samt Agenda. Dieses unverbindliche “Ich habe da gerade so eine Idee, lass uns einen Kaffee trinken” beschleunigt die Ideenfindung und Konzeption. Nicht nur das, auch der Neckarmedia-Kaffee ist unverwechselbar und Zuhause nicht nachahmbar.

Johannes: Das Büro in der Stadt und dessen Vorzüge: sich mittags bei ein, zwei Erledigungen die Beine zu vertreten, ein bunt gemischtes Speiseangebot oder die Begegnungen im Büro.

Antonello: Den persönlichen Kontakt mit den Kollegen vermisse ich natürlich am meisten. Die fünf Minuten, die ich früher täglich mit jeder und jedem verbracht habe, um irgendwas zu diskutieren (Serien, Bücher, Politik, Essen…) fallen im Homeoffice fast komplett weg. Für mich gehört das zu einem gesunden Lifestyle dazu. Was ich nicht vermisse ist natürlich die Fahrt zum Büro.


Nathalie wird während der Arbeit des Öfteren von ihren flauschigen Mitbewohnern besucht.

Bei Kay wird täglich mit HelloFresh selbst gekocht, Fast Food und To-Go essen gibt es nicht mehr.


Gibt es etwas, das im Homeoffice besser funktioniert als im Büro?

Amelie: Ich habe das Gefühl, dass ich morgens schon etwas entspannter in den Tag starte, da der stressige Anfahrtsweg mit Bus und Bahn wegfällt. Ich kann mich im Homeoffice besser auf meine Aufgaben, Projekte und Telefonate konzentrieren und werde nicht zu sehr von anderen Dingen oder Gesprächen, die im Hintergrund stattfinden, abgelenkt. Und wenn es mir im Homeoffice mal zu still wird, habe ich aber trotzdem die Möglichkeit, mich mit meinen Arbeitskollegen und -kolleginnen über Discord auszutauschen und sie über die Kamera zu sehen. Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass die Kommunikation im Homeoffice etwas besser läuft.

Im Agenturalltag kommt es häufig vor, dass man manche Dinge zwischen Tür und Angel bespricht und Details dabei untergehen oder vergessen werden. Im Homeoffice finden viele Unterhaltungen schriftlich statt. Wenn dann etwas unklar ist, kann man es im Chatverlauf nachlesen. Auch wenn das Homeoffice einige Vorteile hat, vermisse ich aber trotzdem die richtigen Gespräche mit meinen Kollegen und Kolleginnen bei einer Tasse Kaffee oder Tee und auch die gemeinsamen Mittagspausen fehlen.

Johannes: Einen gesunden Ernährungsplan beizubehalten fällt mir daheim tatsächlich leichter. Die Verführungen morgens beim Bäcker oder in der Mittagspause halten sich sehr in Grenzen, dafür stehen gesunde Lebensmittel im Kühlschrank oder dem Obstkorb bereit.

Außerdem kann man sich bei operativen Aufgaben und Projekten besser konzentrieren. Das Telefon klingelt nicht so oft wie früher und wann man die neuesten Mails oder Chatnachrichten liest, entscheidet man selbst. Dafür leiden die übrigen Aufgaben, bei denen man auf den persönlichen Kontakt und Austausch angewiesen ist, wie strategische Entscheidungen, Networking oder einfach konstruktive Diskussionen zu den Problemchen im Arbeitsalltag.

Antonello: Der größte Vorteil des Homeoffice ist, dass du dich auf ein Projekt besser konzentrieren kannst, weil du einfach mehr Ruhe und Flexibilität hast. Diese Art von Abwechslung bedeutet oft auch mehr Kreativität. Also, was funktioniert besser? Ich würde sagen die Konzentration.


Amelie nutzt das Homeoffice für regelmäßigen Sport, wie z. B. Yoga an der frischen Luft.


Was motiviert dich im Homeoffice / ohne was kannst du den Tag nicht überstehen?

Carolin: Die Strukturierung meines Arbeitstags – das geht super mit Google Kalender und ich versuche, gleich montags meine Woche zu planen. Natürlich justiere ich zwischendurch noch nach, aber so habe ich einen guten Überblick über meine Ressourcen und kann diese auch dementsprechend im Team kommunizieren. Zur Struktur gehört für mich auch, mich morgens “ordentlich” anzuziehen.

Der Schaf-Onesie kommt nur an ganz schlechten Tagen zum Einsatz :D Den Tag überstehen kann ich eindeutig nur mit Musik, die meist rein instrumental im Hintergrund läuft. Eine schöne Mittagspause, z. B. in der Sonne, oder eine Tasse Tee zwischendurch, ähnlich wie im Büro, sind mir außerdem wichtig, um den Kopf frei für neue Ideen zu bekommen.


Carolin nutzt den Feierabend oft für handwerkliche Tätigkeiten und aktuell für ihren Umzug – hier zu sehen beim Paletten einlassen.


Gibt es etwas, das dir im Homeoffice schwerer fällt als im Büro?

Kay: Der Agenturalltag geht im Homeoffice fließend in das Privatleben über und die sonst vorhanden Rituale des Tages gehen verloren. Die morgendliche Begrüßung der Kollegen lässt den Tag in der Agentur beginnen, die erste Pause gibt es gemeinsamen in der Kaffeeküche. Man wird pünktlich zur Mittagszeit gezwungen seinen Workflow zu unterbrechen – weniger da der Magen knurrt, mehr weil die Kollegen einen mit zu Tisch nehmen möchten.

Auch der Nachmittag bringt eine Gassi-Route mit Agenturhund Karla oder ein gemeinsames Brainstorming in unserer Couchecke mit sich. Diese Rituale sorgen für Struktur im Agenturalltag und geben ein gewisses Zeitgefühl.

Im Homeoffice vergehen die Stunden ohne diese Eckpunkte wie im Flug und nach regulärem Feierabend nimmt man den Laptop unbemerkt mit auf die Couch, um weitere Mails zu beantworten oder an Projekten zu arbeiten. Ironischerweise schreibe ich genau diesen Text gerade um 19.30 Uhr im Liegen auf dem Sofa und obwohl es mir schwer fällt,  schwöre mir selbst, nun gleich Feierabend zu machen.

Antonello: Die Kollegen zu ärgern…


Antonello genießt das gemeinsame Kochen mit seiner Familie. Lieblingsgericht: Pizza Tonno


Was ändert sich deiner Meinung nach nachhaltig in der Agenturwelt durch die derzeitige Situation?

Elena: Da der Sprung vom Büro ins Homeoffice erfolgreich gemeistert wurde hoffe ich, dass auch in Zukunft das Angebot bestehen bleibt. In der Agenturwelt benötigen wir nicht viele Materialien zum arbeiten – lediglich Laptop, Strom und Internet. So können wir ohne Probleme von überall texten, programmieren oder gestalten. Zudem merke ich, wie es für meine Kreativität förderlich ist, nicht acht Stunden im Büro zu sitzen, sondern ab und zu die Umgebung zu wechseln und z. B. in den Garten zu gehen.

Antonello: In der Agenturwelt ändert sich vielleicht von der Nachhaltigkeit nicht vieles. Uns ist nur mehr klar, dass wir für unseren Job, der zum Großteil digital ist, nicht viel brauchen und trotzdem extrem effizient sein können. In der Gesellschaft ist das was anderes, dort hat sich viel verändert.

Diese einzigartige Situation, die wir gerade erleben, hat die Menschen zum denken gebracht. Vielleicht verstehen wir heute besser, was wirklich nötig ist und was nicht. Ein Schwarzer Schwan (wie die aktuelle Pandemie) kann unser Leben innerhalb von ein paar Tagen komplett ändern. Alles, was gestern selbstverständlich war, ist es plötzlich nicht mehr. Sowas gibt es nur in Kriegszeiten.


Elena genießt Spaziergänge in ihren Pausen und nach Feierabend. Besonders schön: im verschneiten Wald.

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